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Darunter sind Kinder zwischen 18 und 21 Jahren zu verstehen, bei denen sich durch den Eintritt der Volljährigkeit mit Ausnahme ihres Alters an ihrer Situation und ihrem Status nichts geändert hat (§ 1603 Absatz 2 Satz 2 BGB ): Sie besuchen weiter eine allgemeinbildende Schule, sie wohnen weiter bei einem Elternteil und sind nicht verheiratet. Auch ihnen gegenüber besteht eine gesteigerte Unterhaltspflicht und ihr Unterhaltsanspruch genießt Vorrang (§ 1609 BGB).

Fällt eines der vorstehenden Merkmale weg so sind sie unterhaltsrechtlich wie Erwachsene zu behandeln, auch wenn sie ihre erste Berufsausbildung machen und ihnen ein Ausbildungsunterhaltsanspruch (§ 1610 Absatz 2 BGB) zur Seite steht. Dies sind häufig die Fälle, in denen die Leistungen des Bundesausbildungsförderungesetzes (BAFöG) in Anspruch genommen werden können, wobei andererseits diese Leistungen in voller Höhe auf den Unterhaltsanspruch anzurechnen sind.

Das einem Elternteil gezahlte Kindergeld ist allerdings ebenfalls nunmehr in voller Höhe auf den Bedarfsbetrag, der der Düsseldorfer Tabelle entnommen werden kann, anzurechnen, da Pflege und Erziehung einem Erwachsenen gegenüber (zumindest unterhaltsrechtlich) nicht mehr erbracht werden (sollte die Erziehung auch noch so erforderlich sein).

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