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Der Versorgungsausgleich gehört zu den unbeliebtesten Rechtsgebieten, mit denen sich Juristen zu befassen haben. Das liegt einerseits daran, dass die Materie durch kaum nachvollziehbare versicherungsmathematische Berechnungen geprägt ist und andererseits daran, dass auch die Auseinandersetzung mit Rechtsgebieten erforderlich ist, wie etwa dem Beamtenversorgungsrecht, dem Sozialversicherungsrecht, dem Privatversicherungsrecht und dem Betriebsrentenrecht.

Umso mehr ist dem Versorgungsausgleich natürlich die erforderliche Aufmerksamkeit zu schenken, als es dabei um den Ausgleich der während der Ehezeit erworbenen Teilen der Alterssicherung (Rentenanwartschaften) geht, also um den Lebensunterhalt im Alter.

Der Gesetzgeber hat das versorgungsausgleichsrecht im Jahre 2009 grundlegend reformiert und das neue Versorgungsausgleichsgesetz (VAG) in Kraft gesetzt. Mit diesem Gesetz sind einige Vereinfachungen eingeführt worden, die die Rechtsmaterie auf den ersten Blick transparenter erscheinen lassen.

Das VAG ist nunmehr durch einen Grundsatz beherrscht:

Im Versorgungsausgleich sind die in der Ehezeit erworbenen Anteile von Anrechten (Ehezeitanteile) jeweils zur Hälfte zwischen den geschiedenen Ehegatten zu teilen. (§ 1 VAG)

Dies erweckt zunächst den Anschein einer einfachen Regelung, erweist sich aber in der Praxis als durchaus komplexe Materie. Dem Gesetzgeber war die Neuregelung immerhin 54 Paragrafen wert.

Neu ist auch ein weiterer Grundsatz:

Die Ehegatten können Vereinbarungen über den Versorgungsausgleich schließen. (§ 6 Absatz 1 Satz 1 VAG)

Dies war zwar auch schon vor der Gesetzesänderung grundsätzlich möglich, bedurfte aber damals der Genehmigung des Familiengerichtes und insofern weiterer und höherer Anforderungen als heute.

Hier liegt eine ernst zu nehmende Möglichkeit, den Versorgungsausgleich anwaltlich aktiv mitzugestalten, der ansonsten vom Gericht von Amts wegen vorgenommen wird.

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